| Eine
kleine Foto-Serie auf facebook - 29. Dezember 2011 |
Es gab 2011 ein verheißungsvolles
Start-Up: "Gigalocal"
ein virtuelles Annoncenblatt quasi, das als App auf dem Smartphone,
aber auch für den regulärenBrowser am Computererreichbar
ist. Auf der Google- Map und im Pop-Up sieht man gefragte Erledigungen
und andere Wünsche, die man als Dienstleistung in Form von Nachbarschaftshilfe
erbringen kann. Ich habe in
der Startphase im Team mitgearbeitet und bei diesem Event
auch ein paar Fotos für Gigalocals facebook Seite gemacht. Gelegentlich
kommen noch "Gigs" als "Tom108" zumeist mit meinem Kombi dazu.
Überhaupt facebook: Gelegentlich
lade ich auch ein paar Fotos auf meine dortige Seite.
Kommerzielle Absichten habe ich zwar im Hinterkopf - es flammt auch
Begeisterung auf - aber ich finde selten Wege mit Fotos wirklich Geld zu
verdienen. Das gute Ding will wohl noch Weile haben ... |
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| "Fotos
im Park" (auch) wegen Sommer-Wasser-Lochs abgeblasen -
16. August 2011 |
Bei neuen Ideen sollte man schnell die
konkrete Umsetzung beginnen, einfach um erste Erfolge zu verbuchen und
so am Ball zu bleiben. Zu viel Theorie negiert die guten Ansätze ...
Ich gebe dem Wetter Mitschuld daran, dass
ich in Leerlauf geraten bin, es liegt aber auch an der Idee selbst, die
heutzutage kaum noch so funktioniert. Dienstleistung muss gefragt sein
und nicht nur angeboten werden. |
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| Urlaub am Strand
- Was war eigentlich der "Strandfotograf" ? - 12. August 2011 |
Auf Bällen und Empfängen sieht man
sie noch, die letzten Gesellschafts-Fotografen. Nachdem sie im Foyer die
frische aufgeputzten Damen abgelichtet haben, mischen sie sich dann mit
ihren Aufsteck-Blitzen unter die Tänzer und Grüppchen - jedoch
in der Freizeit - am Strand -sind sie heutzutage längst verschwunden.
Was habe ich mit dieser Spezies "Strand-Fotograf" am Hut ?
Klar,
es sind die frühen Bilder, die prägen. Meine Eltern fuhren mit
uns Kindern - erst 1, dann 2, dann 3 - immer wieder gern an die Nordsee
- rüber zu den Inseln - und zumeist nach Juist. Es ging morgens und
nachmittags zum Strand. Nur bei schlechtem Wetter blieben wir im Dorf,
also im Eis-Café, eine Weile beim Kur-Konzert, schon länger
am Schiffchen-Teich, oder machten einen Ausflug zum Inselende - zu Fuß
oder mit dem Fahrrad.
Und dann schien endlich die Sonne wieder
und wir spielten erneut in Sand und Wellen - Die Alten lagen meistens
doch nur faul in der Sonne ...
Und
nun strich auch er wieder um die Sandburgen - der junge Mann mit seinem
Photoapparat und runder Blitzlampe, immer auf der Suche nach Freiwild.
Jeder wusste wozu der hier war: Kinder zum Star machen und Ehefrauen zu
Models krönen - von Morgens bis Abends. Man konnte ja auch täglich
die Ergebnisse seiner Arbeit begutachten, auf dem Nachhauseweg, gleich
neben den bunten Buden mit den Fähnchen, Bällen, Förmchen
und Schaufeln. Es waren diese "Agfa-Läden" mit Stellwänden voller
Urlauber-Fotos auf denen man sich wiederzufinden suchte - eine lokale Bild-
Zeitung quasi. Na klar, wenn man sich gefiel, wenn die Kinder gut getroffen
waren, dann musste man das Foto auch kaufen - wer weiß, was die eigenen
Fotos zu Hause wieder an Unschärfen und Überbelichtungen zu Tage
bringen würden ? Jetzt hatte man das gelungene Urlaubsfoto Schwarz
auf Weiss sicher - wenn man es schnell bestellte, bevor es wieder in der
inflationären Bilderflut verlorenging.
Abends verwandelte sich der Strandfotograf
dann zum Anzugträger und Sensations-Reporter bei den Tänzen und
Drinks unserer schicken Mütter und jungen Väter, das sahen wir
dann anderen Tags auf eben diesen Schautafeln - schön deutlich numeriert
wie immer.
Klar, unsere Mutter nahm auch mal ihre
Rollei vorsichtig mit an den Strand, Angst vor Sand im Getriebe im Sinn. Man
konnte sich weniger unschuldig auf dem Handtuch, der Luftmatratze, oder
im Strandkorb räkeln, mit dieser kostbaren Verletzlichkeit im Handgepäck,
das war schon spürbar.
Unser Vater nahm seine 8 mm Bolex mit
Federwerk immer gerne zur Hand um uns willige Statisten zu dokumentieren.
So rannte er meistens etwas voraus, fixierte uns von dort mit der Filmkamera,
liess uns kommen und an ihm vorbei parlieren, auf unserem täglichen
Fußmarsch zwischen Strandburg und Hotel. Er wirkte dabei wie ein
Profi, war daheim sogar im Hanseatischen Schmalfilmclub um sein Hobby zu
verfeinern. Nach dem Urlaub kamen die Filme entwickelt zurück und
wir sahen dem Vater beim Schnitt am Esszimmer Tisch zu. Wir konnten aber
nur selten bereits einen ersten Blick in den Filmbetrachter ergatterm.
Erst wenn das Rohmaterial gesichtet und bereinigt war, wurde der Urlaubsfilm
feierlich vorgeführt. Man sieht mich klarer wenn man weiß: Foto
und Film sind frühe Prägungen durch die Eltern. (Strandfotografie:
Thomas im Schiff - Portrait der Mutter) |
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| Tage
später: "Die Bearbeitung" - 27. Juli 2011 |
Die erste Ernüchterung über
die verhaltene Nachfrage ist vergangen, und der provisorische Blog steht
erst mal soweit. Leider wusste ich immer noch nicht, wie mehrere Fotos
und Bild-Formate ganz unkompliziert auf einer Rechnung erscheinen können,
ohne einzeln eingepflegt zu werden - ein Standard Webshop kann das jedenfalls
nicht. Der erste zahlende Foto Kunde hat daher auch ganz normal vom Konto
überwiesen, für vier große Foto-Formate.
Die
Foto-Seiten für den Betrachter wurden früh so optimiert, dass
alle Fotos auf einer Seite zu sehen sind. Gute Gespräche über
dieses Projekt, auch mit facebook-Freunden, waren hilfreich.
Diese beiden Tai Chi Bewegten waren die
ersten Gestalten im Park, die ich schon von der Straße her sehen
konnte. Sie erschienen mir gleich als richtiger Start für das Experiment
... Ich habe früher auch mal Tai Chi gemacht - das gefiel mir daher
sofort als Einstieg. Andres Patriok hat mir erlaubt seine Fotos hier zu
zeigen. Der Mitspieler / Schüler hat sich noch nicht zu seinen Fotos
geäussert. Das nächste Mal sollte wirklich alles gleich beim
ersten Treffen festgehalten werden. |
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| 1.
Tag: "Strandfotograf im Park" - Samstag 16. Juli 2011 |
| Im
Hamburger Stadtpark (Planetarium im Rücken, mit Blick auf den See) |
Der Tag im Park war schön. Ich fühlte
mich selbstverantwortlich bei meiner neuen Arbeit. Diese seltsame Idee
vor fremden Menschen als "Strandfotograf" zu agieren, ähnelt seit
meiner frühen Kindheit dem Motto: "Arbeiten Sie da, wo andere Urlaub
machen" Zugleich sehe ich, wie interessant, vielfältig und bunt die
Menschen sind in ihrer selbstbestimmten Freizeit - und daher gibt es gute
Motive gab's zu Hauf.
Ich habe mir die kreative Aufgabe gestellt
einmal herauszufinden, ob und wie ich auf entspannte Art und Weise erfolgreich
den "Fotografen" geben kann. Niemand treibt mich an außer mir selbst
- ich habe keinen nervigen Redakteur im Rücken - keine Ausreden also
mehr. Fragt sich nur, ob jemand bereit ist für meine Leistung auch
zu zahlen ... Und wie biete ich meine "Kunst" offensiv und schnell erkennbar
an ? Damals, auf der Insel, wusste jeder Urlauber schnell warum der Strandfotograf
täglich um die Strandburgen strich. OK, mein T-Shirt trug jetzt immerhin
den Namen meiner alten Website TV108 - das hatte ich mal "umsonst gegen
Portokosten" erworben.
Dieser
nette Herr unterhielt sich zwar gern mit mir, aber weitere Fotos
wolle er der Nachwelt lieber nicht hinter- lassen. (Mit diesem Foto war
er aber einverstanden) Er sprach dann über seine kleine neue Lumix
Foto-Digi. Das brachte mich dazu auch über Panasonic Kameras zu schwärmen.
Ich überlege nämlich schon seit einiger Zeit mir eine GH2 zuzulegen.
Der Vorteil dieser MFT Foto Kamera ist der, dass man damit auch sehr gute
HD-Videos machen kann. Aber erst einmal will ich mir die Fotografie als
neue Einnahmequelle erobern.
Die Ansichts-Fotos sind nun auf der Website,
aber nur für die Protagonisten einsehbar. Ich habe sie zumeist als
Kontaktabzüge im kleinen Format 300 x 200 Pixel eingestellt. Der potentielle
Kunde kann sich jetzt also entscheiden, welche Bilder er vergrößert
haben will. Die kleinen Fotos sind quasi auf Spendenbasis präsent,
und wenn sie jemand einfach so "einsteckt" und nicht dafür bezahlt,
dann muß ich das in Kauf nehmen. Ich könnte zwar auch ein Wasserzeichen
darüber legen, um die Verwendung zu erschweren - so machen es ja die
Foto-Agenturen im Web - aber das widerstrebt mir noch. Der Kunde wird das
als Werbe- Geschenk würdigen, so hoffe ich - er soll sich ja frei
fühlen meine Dienste dennoch in Anspruch zu nehmen ...
Einige
der schönsten Bilder habe ich bereits vergrößert und bei
facebook eingestellt, da die beiden Poi-Spieler nichts dagegen haben. Wenn
sie mir jetzt noch genehmigen würden, dass ich die Bilder wenigstens
an Dritte weiterverkaufen kann ?
Ich beklage mich nicht wirklich, schließlich
war das eine gute Übung für mich, auch wenn vielleicht nur der
Tai Chi Lehrer bereit sein wird, für seine Fotos etwas auf den Tisch
zu legen, denn der ist wohl professionell genug, um den eigenen Nutzen
darin zu erkennen ?
Mir ging es diesmal in erster Linie darum,
überhaupt den Mut aufzubringen, mich öffentlich als Fotograf
vor die Leute zu stellen, und den Auftrag - wenn überhaupt - erst
im Nachhinein reinzuholen. Ich weiß zum Beispiel sonst noch von Niemandem,
ob er sich meine kleinen Bilder überhaupt angesehen hat, ob er den
Zettel mit der Nummer zuhause wiedergefunden hat, ob also zumindest bis
dahin die Neugier überdauert hat. Das Konzept kann ja noch verbessert
werden - tröste ich mich. |
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Dieser
"Blog" ist selbstgebastelt und hat leider keine Kommentarfunktion. Ein
Tool wie WordPress kommt evtl. später mal ? |
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Die
Juist-Idee wandelte sich zu Spiekeroog
Diese
Seite sammelt die Webcams zur Insel |
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Andreas
Patriok (Tai Chi Lehrer, Hamburg)
patriok
ät arcor.de - 0179 2446925 (n. verlinkt) |
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